Beitritt zum nationalen Streik des Theatersektors und des festangestellten Personal am 21. Oktober
Die Gewerkschaftsvertretungen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stiftung Stadttheater und Konzerthaus Bozen und des Centro Servizi Culturali Santa Chiara in Trient schließen sich, im Einklang mit den auf den Gewerkschaftsorganisationen SLC CGIL, FISTel CISL und UILFPC-UIL, dem branchenweiten Streikaufruf am Mittwoch, den 21. Oktober, an.
Die Mobilisierung ist aufgrund des unbefriedigenden Ausgangs des Treffens in der Geschäftsstelle von Federvivo notwendig geworden, bei dem die Arbeitgeberseite ein wirtschaftlich völlig unzureichendes Angebot bekräftigt hat, das nicht einmal den Ausgleich der vergangenen Inflation gewährleistet.
Die kritischen Punkte der ausstehenden Vertragserneuerung sind: Der Nationale Kollektivvertrag "Teatri e Scritturati" ist seit April 2021 ausgelaufen. Das Angebot der Arbeitgeber für den Dreijahreszeitraum 2027–2029 würde einen Zeitraum von fast neun Jahren abdecken, ohne eine angemessene und geschuldete wirtschaftliche Anerkennung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Unzureichende Entlohnung: Der Mindesttageslohn für die Scritturati (auf mittlerer Ebene) liegt nur wenig über 71 Euro brutto, einschließlich der Zulagen – eine für die Fachkräfte des Sektors inzwischen unhaltbare Situation.
Angesichts der unzureichenden Antworten von Arbeitgeberseite werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stiftung Stadttheater und Konzerthaus Bozen und des Centro Santa Chiara am 21. Oktober die Arbeit niederlegen, um einen würdigen Lohn, angemessenen Schutz und Respekt für die kulturelle und darstellende Arbeit in der Region einzufordern.
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Die Gewerkschaftsvertretungen
Centro Servizi Culturali Santa Chiara
Stiftung Stadttheater und Konzerthaus Bozen
(SLC CGIL – UILFPC-UIL)



