Surian (Bilateraler Fonds Südtirol): Generationenstaffel ist wichtige Neuheit

„Die sogenannte 'Generationenstaffel' ist eine wichtige Neuerung in der aktiven Arbeitsmarktpolitik, da sie Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, die Möglichkeit gibt, ihre Arbeitszeit zu verkürzen und andererseits junge Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen“. Dies erklärt der Präsident des Komitees des Bilateralen Solidaritätsfonds Südtirols Maurizio Surian.

Mit dem Haushaltsgesetz haben sich die Solidaritätsfonds an die neuen Vorschriften angepasst, und der Verwaltungsausschuss des Fonds, der sich aus den Gewerkschaften, den Arbeitgebern, der Provinz, dem Wirtschaftsministerium, dem Arbeitsministerium und NISF/INPS zusammensetzt, arbeitet am neuen Zusatzabkommen, das die neuen Merkmale mit der Möglichkeit der Einführung neuer Leistungen, einschließlich der „Generationenstaffel“, enthalten muss. Die Generationenstaffel bietet Arbeitnehmern, die in den nächsten drei Jahren die Voraussetzungen für eine Alters- oder Vorruhestandsrente erfüllen, die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit um bis zu 50 % zu reduzieren. Das Gehalt wird dann unter Beibehaltung des vollen Beitrags, der für den fehlenden Teil vom Fonds selbst ausgeglichen. Gleichzeitig wird das Unternehmen einen Arbeitnehmer unter 35 Jahren einstellen müssen.

Das Komitees des Bilateralen Solidaritätsfonds Südtirols dankt Arbeitslandesrat Philipp Achammer und Senator Dieter Steger, dem Initiator des Änderungsantrags im Parlament, für ihr Engagement.

Der bilaterale Südtiroler Solidaritätsfonds, der seit 2017 aktiv ist, stellt die Leistung der Lohnausgleichskasse zur Verfügung. In Südtirol hat sie während der gesamten Dauer der Pandemie allein für den Lohnausgleichskasse 65 Millionen Euro für 11 Millionen beantragte Stunden für mehr als 65 Tausend Arbeitnehmer gezahlt.