Parkgebühren in der Lanciastrasse. Die Fachgewerkschaften der Gemeindebediensteten von AGB/CGIL, SGBCISL, SGK-UIL, ASGB und Ago machen mobil

Enttäuschung seitens der Gewerkschaften über die angekündigten Parkgebühren des Parkplatzes in der Lancia Straße in Bozen, der seit 20 Jahren für die 400 MitarbeiterInnen der Gemeinde und der Seab kostenlos zur Verfügung steht.

Die zuständigen Kategorien von AGB/CGIL, SGBCISL, SGK-UIL, ASGB und Ago haben sich nach den Versammlungen mit den betroffenen MitarbeiterInnen mit einem klaren und eindeutigen Mandat vergeblich an den Bürgermeister Caramaschi und die Stadträte Fattor und Gennaccaro gewandt, um ein Umdenken der Stadtregierung zu erreichen.

In einer Mitteilung lehnen die Gewerkschaften die Entscheidung entschieden ab und weisen darauf hin, dass die ArbeitnehmerInnen, die durch diese Maßnahme am stärksten benachteiligt würden, in einem Gebiet in der Peripherie arbeiten, das schlecht von öffentlichen Transportdiensten versorgt wird und über gefährliche Fahrradwege erreichbar ist.

Darüber hinaus sind die Gemeindebediensteten finanziell bereits stark von der Inflation und dem Einfrieren der Verträge betroffen, da der interministerielle Vertrag für die öffentlichen Bediensteten am 31. Dezember ausgelaufen ist. Die Beschäftigten von Seab, die im Privatsektor arbeiten, warten ihrerseits ebenfalls auf die Verlängerung ihrer Verträge.

Die Gewerkschaften weisen darauf hin, dass der Parkplatz eine Notwendigkeit ist, auch in Hinblick auf die Schicht- und Nachtarbeit. Ihn nicht nutzen zu können, wie es bisher der Fall war, würde auch zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf führen.

Sollte es keinen Sinneswandel geben, werden von AGB/CGIL, SGBCISL, SGK-UIL, ASGB und Ago weitere Initiativen prüfen.