Höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen: Gewerkschaften schlagen der SASA ein Zusatzabkommen vor – Entwurf vorgestellt

Die Südtiroler Transportgewerkschaften haben einen Entwurf für ein Betriebsabkommen für das Personal der SASA AG ausgearbeitet und der Betriebsleitung unterbreitet.

Die Inhalte des Entwurfs sind heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Bozen vorgestellt worden.

Mit dem Zusatzabkommen möchten die Gewerkschaften die Arbeitsbedingungen verbessern und angesichts der hohen Lebenshaltungskosten in Südtirol bessere Löhne für die Beschäftigten der SASA erzielen.

Eckpunkte des Vertragsentwurfs sind unter anderem:

  • Verbesserungen des Arbeitsumfeldes in Bezug auf Schicht- und Arbeitszeit bzw. Fahrzeiten;
  • die Möglichkeit einer 5-Tagewoche für das fahrende Personal und die Aufwertung des Berufsbildes „Busfahrer“;
  • mehr Sicherheit und eine höhere Qualität der Dienste;
  • sowie höhere Entlohnungen für die SASA-Bediensteten.

Das Zusatzabkommen würde südtirolweit rund 600 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreffen: BusfahrerInnen, Personal in den Werkstätten und an den Schaltern.

Nicht zuletzt soll das Zusatzabkommen auch dazu beitragen, dem akuten Fahrermangel in Südtirol entgegenzuwirken und die Qualität der Dienste im öffentlichen Personennahverkehr zu sichern.