Frist für die Verlängerung der Räumungen
Standort CGIL / AGB SGBCISL UIL-SGK Center House Mieterschutz

Die Pandemie verschärft die Situation am Wohnungsmarkt Die Covid-19-Pandemie hat sich in vielen Bereichen sehr negativ auf Personen und Familien ausgewirkt, das Gleichgewicht gestört und die vorhandenen Probleme noch verstärkt. Unter diesen Problemen sticht sicherlich jenes des seit langem bestehenden Wohnungsnotstands hervor, welches wirklich Gefahr läuft, auf dramatischer Weise zu explodieren.
Das Dekret „Milleproroghe“ hat das Einfrieren der Vollstreckung von Zwangsräumungen wegen Zahlungsrückständen bis zum 30. Juni 2021 bestätigt. Es war ein starkes Signal, um Mietern in Schwierigkeiten zu helfen, die in einer Notlage wie dieser gezwungen wären, auf die Straße zu gehen, und sich zusätzlich sogar einem Verfahren vor Gericht stellen zu müssen.
Die letzten verfügbaren offiziellen Daten stammen aus dem Jahr 2019 und geben die Zahl der in unserer Provinz durchgeführten Zwangsräumungen mit über 250 an, von denen die meisten aufgrund von Zahlungsrückstände durchgeführt wurden. Aber mit der Situation, die durch den Gesundheitsnotstand entstanden ist und in Hinblick auf das Ende des Räumungsstopps im Juni, erwarten wir eine viel dramatischere Situation.
Die Situation ist ernst, in diesen Monaten der Pandemie hat die Mietervereinigung/Centro Casa, viele Hilfsanfragen von Menschen erhalten, die in Schwierigkeiten sind, ihre Miete oder die Ausgaben für die Eigentumswohnung zu bezahlen. Das sind Probleme, die ganze Familien überwältigen. Die Lage wird durch die Verringerung des Einkommens aufgrund der von den Arbeitnehmern in Ausgleichskasse verbrachten Zeiten noch verschlimmert und hinzu kommt nun das bevorstehende Ende des Entlassungsstopps.