Territorialer Solidaritätsfonds. Masera: „Weitere Verhandlungen zur Ausweitung des Interventionsbereiches sind dringend notwendig“

„Die Unterzeichnung der Vereinbarung zur Ausweitung des territorialen Solidaritätsfonds auf Unternehmen mit weniger als sechs Mitarbeitern war ein erster positiver Schritt. Nun ist es notwendig, das Abkommen abzuschließen und zu unterzeichnen, um den Interventionsbereich des Fonds zu erweitern". Dies erklärt die Generalsekretärin des AGB/CGIL, Cristina Masera, in einer Aussendung.
Masera erinnert daran, dass die Gewerkschaften bereits im März letzten Jahres die Absicht geäußert haben, das Tätigkeitsfeld des Fonds auszuweiten.
Besonders interessant ist die Aufnahme einer sogenannten Generationenstaffel in den Text des Abkommens. Ein derartiges Instrument wurde bereits vor Jahren für den Öffentlichen Dienst angedacht, aber nie realisiert. Es sieht die Verringerung der Arbeitszeit für Personen kurz vor der Pensionierung vor, wodurch die Arbeitsvermittlung junger Menschen erleichtert werden soll.
"Wir sind davon überzeugt, dass die Ausweitung des Fonds mit entsprechenden neuen Leistungen wesentlich sein wird, um die Probleme der Arbeitswelt anzugehen, die in diesem Jahr auch in Südtirol stark zum Vorschein kommen werden", erklärt die Generalsekretärin.