Nicht geimpfte Pflegekräfte:  Rentnergewerkschaften besorgt über die Auswirkungen in Pflegeheimen

Die Rentnergewerkschaften von CGIL/AGB, SGBCISL, UIL/SGK und ASGB sind besorgt über die Situation, die in den Pflegeheimen mit der Suspendierung der nicht geimpften Mitarbeiter entstehen könnte.

Nach Ansicht der Gewerkschaften werden die Folgen in erster Linie auf den Schultern der älteren Menschen und ihrer Familien lasten, mit dem konkreten Risiko großer Schwierigkeiten für die Pflegeheime. Unter anderem ist die Verlegung älterer Menschen zwischen den einzelnen Heimen aufgrund des allgemeinen Bettenmangels nur schwer umsetzbar.

Die Verlegung der nicht geimpften Bediensteten in die häusliche Pflege aufgrund einer Gesetzeslücke ist für die Gewerkschaften Anlass zur Sorge, da die private Wohnung vermutlich der Ort mit dem größten Infektionsrisiko ist.  Sollte man diese Lösung wählen, sind die Gewerkschaften der Meinung, dass es unerlässlich ist, strenge Regeln und Kontrollen vorzusehen, um Ansteckungen und Gefahren für Patienten, ihre Familien und die Bediensteten zu vermeiden.

In Erwartung zukünftiger Entwicklungen sollten auch verstärkte Informationskampagnen und Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden, um die Bediensteten zum Impfen zu bewegen. Für die Gewerkschaften wäre es auch angebracht, einen Tisch mit allen beteiligten Interessenvertreter einzurichten, um mögliche Szenarien ab dem nächsten Monat zu diskutieren.

„Es muss ein Netzwerk der Solidarität zwischen allen Beteiligten aufgebaut werden, um diese Notlage besser zu bewältigen, die wahrscheinlich viele Familien in Schwierigkeiten bringen wird, insbesondere diejenigen, die in den kommenden Monaten keinen Platz im Alten- oder Pflegeheim für ihren Angehörigen finden werden. Unsere älteren Menschen, die ihren Teil zu unserem Wohlstand beigetragen haben, verdienen unser aller Aufmerksamkeit“, schließen die Gewerkschaften der Rentner von CGIL/AGB, SGBCISL, UIL/SGK und ASGB in einer gemeinsamen Mitteilung.