Die Region sollte die Zahlung der Sozialbeiträge der von der Krise betroffenen Personen übernehmen

Heute hat sich die Delegiertenversammlung des Laborfonds versammelt, um die Gremien des regionalen Pensionsfonds zu erneuern. Die Delegierten fordern u.a., die Einzahlungen der Sozialbeiträge durch den Laborfonds während der Covid-Periode zu neutralisieren, d.h. bei der Berechnung des hierfür vorgesehenen zeitlichen Limits nicht zu berücksichtigen. Eine weitere Forderung der Gewerkschaften ist die Unterstützen der Beitragszahlungen von Saisonarbeitskräften im Tourismus.

Heute Nachmittag hat per Videokonferenz Versammlung der Delegierten und Vertreter des regionalen Pensionsfonds Laborfonds stattgefunden, dem viertgrößten vertraglichen Zusatzrenten-Fonds auf nationaler Ebene, was das verwaltete Vermögen betrifft. Während des Treffens wurde neben der Verabschiedung des Abschlussbilanz 2020 und der Erneuerung des Vorstands auch über die Auswirkungen der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise diskutiert. In diesem Zusammenhang sprachen sich die Gewerkschaftsdelegierten, die Arbeitnehmer in allen öffentlichen und privaten Wirtschaftssektoren vertreten, dafür aus, dass die Region all diejenigen aktiv unterstützen muss, die von der Wirtschaftskrise und den durch die Pandemie verursachten Schließungen direkt betroffen sind.

Insbesondere bitten die Delegierten und Abgeordneten die Region, die Zeiträume der Zahlung der Sozialbeiträge zu neutralisieren, die mit der gesundheitlichen Notlage zusammenfallen und durch welche die ergänzende Sozialversicherung von Arbeitnehmern in Ausgleichskasse oder Arbeitslosigkeit abgedeckt werden. Die Region unterstützt über den Pensplan seit vielen Jahren Arbeitnehmer, die für die Zusatzrente einzahlen, mit Zahlungen von 10 € bzw. 30 € pro Woche, wenn der Arbeitnehmer sich in der Arbeitslosigkeit befindet.

Wenn der Vorschlag angenommen wird, würden die Leistungen, die zwischen dem 23. Februar 2020 und dem 30. Juni 2021 erworben wurden, bei der Berechnung der maximalen Anzahl von Unterstützungswochen - die in der regionalen Verordnung auf 208 Wochen während des gesamten Arbeitslebens festgelegt ist - für alle Mitglieder der Zusatzrentenkassen nicht gezählt werden.

"Wir vertrauen darauf, dass Präsident Kompatscher und Vizepräsident Fugatti auf die Stimme unserer Delegierten hören werden" - erklären die Generalsekretäre der Gewerkschaften der Region Toni Tschenett (ASGB), Cristina Masera (CGIL/AGB), Michele Buonerba (SGBCISL), Toni Serafini (UIL-Sgk), Andrea Grosselli (CGIL des Trentino) Michele Bezzi (CISL des Trentino) und Walter Alotti (UIL des Trentino) -. Diesem Wunsch fügen wir einen weiteren hinzu. Das heißt, die Anerkennung der Sozialversicherungsbeiträge von Saisonarbeitern durch die Region in den vom Naspi nicht abgedeckten Zeiträumen und damit auch des fiktiven Beitrags. Unsere Region hat die Kompetenz und die Instrumente dazu und garantiert damit Tausenden von Arbeitnehmern die notwendigen Zahlungen, um die langen Beitragslücken zu decken, die durch den verpassten Beginn der Wintertourismus-Saison entstanden sind".