Nasenflügeltest in den Unternehmen. AGB/CGIL: „Nur mit einem gesetzlichen Rahmen“

Der AGB/CGIL bekräftigt die Notwendigkeit eines rechtlichen Rahmens für die Durchführung von Nasenabstrichen in Unternehmen, da es keine gesetzliche Grundlage gibt, diese verpflichtend zu machen.
Nach der heutigen Diskussion über das Rahmenprotokoll für die Arbeit im Bereich Sicherheit und Gesundheit bekräftigt die Generalsekretärin des AGB/CGIL, Cristina Masera, dass die Tests in dieser Phase eine der wirksamsten Waffen zur Eindämmung der Pandemie sind.
Personal, das für die Durchführung der Abstriche qualifiziert ist, könnte ab einer bestimmten Betriebsgröße direkt in Unternehmen tätig werden, während in den übrigen Fällen Apotheken und Stellen, an denen die Tests bereits durchgeführt werden, in Frage kämen. Auf diese Weise könnte im Falle eines positiven Befundes, die Abwesenheit bis zu einem Bestätigungstest als präventive Quarantäne betrachtet und vom Arzt bescheinigt werden. Genau diesen Aspekt hatte die Gewerkschaft in einer früheren Sitzung angesprochen: „Es muss klar sein, dass diejenigen, die sich freiwillig dem Test unterziehen, auch im Falle einer Abwesenheit bei positivem Test Garantien erhalten“, so Masera weiter.
Daher wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die einen konkreten Vorschlag unter Berücksichtigung aller aufgeworfenen Fragen ausarbeiten soll.