Verknappung von Rohstoffen. Rentnergewerkschaft: „Das Problem sollte nicht unterschätzt werden“

„Der Alarm des lokalen Produktionssektors über die Knappheit an Rohstoffen sollte nicht unterschätzt werden“. Dies erklärt der Sekretär der Rentnergewerkschaft des AGB/CGIL Alfred Ebner, wonach die Verknappung der Rohstoffe die wirtschaftliche Erholung zu verlangsamen droht, mit negativen Auswirkungen auf die Preise für die Endverbraucher.

Ebner ist besorgt, weil im Falle eines Anstiegs der Inflation vor allem die fixen Einkommen und die Sparer geschädigt würden. Inflation bedeutet auch einen Anstieg der Zinsen für Kredite und viele Menschen sind bis an die Grenze ihrer Einkommenskapazität verschuldet, sodass in diesem Moment selbst kleine Erhöhungen potenziell schwerwiegende Auswirkungen haben könnten.
Wie der Sekretär hervorhebt, ist die Aufwertung der Renten im Vergleich zur Inflation bereits unzureichend und mit dem Anstieg der Inflation würden die Rentner viel Kaufkraft verlieren und der Wert ihrer Ersparnisse würde sich reduzieren. Dies galt auch für die Arbeitnehmer, aber sie haben, immer noch das Instrument der Tarifverhandlungen zur Verfügung.
Für Ebner ist daher eine eingehende Diskussion zwischen Land und Sozialpartnern wie man die Wirtschaft wieder ankurbeln kann notwendig, um mögliche Ungleichgewichte zwischen Produktion, Konsum und Steuerabgaben zu vermeiden. „Die wirtschaftlichen Ressourcen der Europäischen Gemeinschaft und die staatlichen und lokalen Hilfen müssen dieser Notwendigkeit Rechnung tragen. Es braucht Investitionen nicht nur um die Wirtschaft anzukurbeln, sondern müssen auch die Arbeitswelt und das Sozialwesen miteinbeziehen. Man muss auch die Bedürfnisse der älteren Menschen berücksichtigen, die man nicht zu einer Belastung für die Gesundheit und das Rentenwesen reduzieren kann, sondern dass sie auch eine wichtige Säule für die Wirtschaft und den Konsum sind“, heißt es abschließend.