Masera: „Bei Covid-Hilfen den Dialog nicht vernachlässigen“
„Die Elternzeit mit Rückwirkung ist positiv“

„Die 500 Millionen an zusätzlicher Hilfe auf lokaler Ebene sind sicherlich wichtig, aber es braucht die Bereitschaft zum Dialog, in Rom wie in Bozen, zwischen Regierung, Landesregierung und Sozialpartnern und zwischen Regierung, Landesregierung, Parlament und Landtag": so die Sekretärin des CGIL/AGB Cristina Masera.

Laut der Sekretärin dürfen wir nicht den Eindruck erwecken, dass es besondere Verdienste bei der Verwaltung der Hilfen gibt, oder dass die Lobbys mehr Einfluss haben als andere. So wie niemand bei den Impfstoffen abkassieren darf, muss auch der Weg aus den aktuellen Schwierigkeiten ein gemeinsam erzieltes Ergebnis sein, sowohl im Land, als auch im Staat, in Europa und in der Welt.

Der CGIL/AGB wertet die Nachricht, dass die Ministerin Elena Bonetti den Vorschlag der nationalen Gewerkschaften für einen Elternurlaub und dessen Rückwirkung zum 1. Januar 2021 übernommen hat, als sehr positiv.

Für Masera dient diese Maßnahme dazu, die großen Schwierigkeiten der Familien, die mit den Schulschließungen einhergehen, zumindest ein wenig abzumildern. "Wir haben lange auf diese Maßnahme gewartet und bewerten die Verabschiedung der Norm als angebracht. Diese Maßnahme aus dem Unterstützungsdekret herauszunehmen und dem Dekret über die neuerlichen Schließungen vorwegzunehmen, war sicherlich erforderlich. Die Folgerichtigkeit zwischen Schließungen und Unterstützungsmaßnahmen wäre immer notwendig. Wir warten nun auf das umfangreichere Dekret, insbesondere im Hinblick auf die Verlängerung der sozialen Abfederungsmaßnahmen und dem Verbot von Entlassungen", so Masera in einer Presseaussendung.