8. März. Videovorführung von Fingerle

Auf Initiative der Frauenkoordination des AGB/CGIL wird Barbara Fingerles neueste Videoshow „NobElle“ Geschichten von Frauen und dem Nobelpreis am Montag, den 8. März 2021 um 21 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Gewerkschaft unter folgendem Link ausgestrahlt: https://www.youtube.com/channel/UC6w90dGZMl0jVLBupfmO3Lg.

„NobElle“ ist eine Geschichte und eine Hommage an all jene Frauen, die in ihrem Leben, die vielen gesellschaftlichen Vorurteile herausfordernd, zum Fortschritt der Wissenschaft, der Kultur, des friedlichen Zusammenlebens zwischen den Völkern beigetragen haben und so den Nobelpreis erlangten.

An der Show sind Barbara Fingerle (Autorin und Sprecherin), Monika Callegaro (Stimme), Manuel Mazzocchi (Gitarren und Livelooping) und Mattia Mariotti (Produktion und Video) beteiligt.

Die Protagonistinnen von „NobElle“ sind Frauen, die an ihren Überzeugungen festgehalten haben, die eine große geistige Stärke besitzen und so jene gesellschaftlichen Konventionen und Stereotypen überwunden haben, die sie in die alleinige Rolle der Ehefrau, der Mutter und der Hausfrau gezwängt hätten. Wie die Frauenkoordination des AGB/CGIL erklärt, soll das Stück auch eine Aufforderung sein, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Eine Mahnung an die Mädchen von heute, ihre Träume, Talente und Leidenschaften vor gesellschaftliche Konventionen und vorgegebene Rollen zu stellen.

Trotz der derzeit bestehenden Einschränkungen hat sich die Frauenkoordination entschieden, die Initiative zu organisieren, vor allem wegen der Bedeutung, die der 8. März für Frauen auf der ganzen Welt hat. „Der Frauentag ist sicher nicht das Ende unseres Engagements für die Gleichstellung der Geschlechter“, sagt die Frauenkoordination, "als Frauen in der Gewerkschaft sind wir überzeugt, dass es zur Überwindung der Ungleichbehandlung der Geschlechter einer gezielten Politik bedarf, die alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte einbezieht.

Laut der Frauenkoordination ist es künftig notwendig, die Methode zu ändern, da die Frage der Gleichberechtigung der Geschlechter jetzt genauso dringlich ist wie die Umweltfrage. „Wir haben unsere Aufmerksamkeit auf eine Reihe von Themen gerichtet: gute und stabile Beschäftigung, die es Frauen ermöglicht, wirtschaftlich unabhängig zu sein, Arbeitsorganisation, die die Aufteilung der familiären Aufgabe zwischen Frauen und Männern begünstigt, mit einem Netzwerk von effizienten Dienstleistungen, gleichberechtigte Vertretung der Geschlechter in allen Entscheidungsbereichen: in der Politik ebenso wie in der Gesellschaft und den Medien. Echte Gleichberechtigung wird aber ohne den Aufbau einer anderen Beziehungskultur zwischen Frauen und Männern nicht zu erreichen sein“, schließt die Frauenkoordination des AGB/CGIL in einer Mitteilung.