Sozialwohnungen: AGB/CGIL begrüßt die Vereinfachung der Ranglisten

Der AGB/CGIL bewertet die Entscheidung der Landesregierung, einige bürokratische Formalitäten für die Vergabe von Sozialwohnungen zu vereinfachen, insbesondere die Neuheit der für drei Jahre gültigen Rangliste.

„Der Beschluss geht in die richtige Richtung: er vereinfacht die Beziehung zwischen der Verwaltung und den BürgerInnenn mit einer Vereinfachung der Bürokratie und der Entlastung der einzelnen WOBI/IPES Bezirksämter": sagt die Generalsekretärin Cristina Masera.

Unter den positiven Aspekten weist die Gewerkschaft auf die Möglichkeit der Eintragung in eine interkommunale Rangliste hin. Dies vereinfacht die Zuweisung von Wohnungen an BürgerInnen von außerhalb der Gemeinde, wenn es noch freie Wohnungen gibt oder im Falle der Ablehnung von Wohnungen durch gemeindeansässige Personen.

Im Hinblick auf die Verwendung von EEVE/DURP Erklärung für die Erstzuweisung von Wohnungen ist es noch notwendig, mit der Gewerkschaft zu überprüfen, welche Auswirkungen diese Neuerung hat. Für den AGB/CGIL sollte bei signifikanten Abweichungen eine Überprüfung und eventuell eine Korrektur vorgenommen werden.

„Die Verwendung der EEVE/DURP macht das System sicherlich objektiver, aber beim Übergang von einem System zu einem anderen wird es notwendig sein, alle kritischen Punkte zu analysieren, damit der Übergang nicht zu Schwierigkeiten für einige besondere Fälle führt, die derzeit nicht vorhersehbar sind", so Masera.

Die Gewerkschaft wartet auch auf Nachrichten und eine Diskussion über das neue Gesetz zum sozialen Wohnungsbau und die Umsetzung des kürzlich von WOBI/IPES vorgestellten Programms, auch angesichts einer absehbaren wirtschaftlichen und sozialen Krise aufgrund der Covid-Pandemie.