Masera: „Langfristige Maßnahmen sind notwendig“

Der AGB/CGIL hat in der Videokonferenz von Landeshauptmann Kompatscher mit den Sozialpartnern einen kohärenten Umgang mit der aktuellen Situation auf der Grundlage der neuesten epidemiologischen Daten gefordert. „Es reicht nicht aus, die Krankenhäuser in ihrem jetzigen Zustand zu belassen, sondern es ist wichtig, dass die Sanität wieder in der Lage ist, alle Menschen zu behandeln. Dazu sollten die Maßnahmen aber langfristig angelegt sein. Ein ständiger Wechsel für kurze Zeiträume war und ist offensichtlich ein Weg, der nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat“, so die Generalsekretärin des AGB/CGIL, Cristina Masera.

Nach Ansicht der Gewerkschaft wäre ein Planungszeitraum von mindestens drei Wochen einfacher und würde auch die Berechnung der zustehenden Unterstützungsmaßnahmen klarer und effektiver machen. Für den AGB/CGIL ist die Eindämmung der Infektion entscheidend, bis die Impfungen der schwächsten Bevölkerungsschichten abgeschlossen sind.

„Wir haben darum gebeten, sich in den kommenden Jahren auf die Gesundheitserziehung in Gemeinden und Schulen zu konzentrieren, damit sich in Zukunft die Einstellung und das Verhalten in Bezug auf gesundheitliche Notfälle eines Teils der Bevölkerung ändert“, fährt Masera fort.

Der AGB/CGIL hat immer wieder die Notwendigkeit des Dialogs zwischen Politik und Sozialpartnern betont und bewertet das Treffen, bei dem vor allem der Weg zur Senkung der Infektionsrate, einschließlich der Festlegung von Unterstützungsmaßnahmen besprochen wurde, als positiv.

„Es wird auch wichtig sein, über die Projekte im Rahmen des Recovery Plan zu informieren und zu diskutieren, um die Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Neustart verständlich zu machen", sagt die Generalsekretärin abschließend.