Aspiag-Fleischzentrum in der Provinz Bozen von Schließung bedroht
Mehr als hundert Beschäftigte Betroffen

Die Fachgewerkschaft LHFD/FILCAMS des AGB/CGIL zeigt sich besorgt über das Risiko der Schließung des Aspiag-Fleischzentrums in der Provinz Bozen und ersucht die Institutionen, einen runden Tisch zwischen dem Unternehmen und den Sozialpartnern zu aktivieren.

Etwa hundert Personen sind direkt im Fleischzentrum beschäftigt, während etwa 20 Personen durch Leiharbeitsverträge oder mittels Kooperativen angestellt sind. Aspiag hat ein neues großes Logistikzentrum in der Provinz Padua gebaut, das Zentrum von Bozen blickt daher einer unsicheren Zukunft entgegen.
„Seit Jahren wird gemunkelt, dass das Fleischzentrum in Bozen abgebaut werden soll, eine Information, die von der Firma immer dementiert wurde. Aber dann begannen die Probleme: Versetzungen nach Monselice, in der Provinz Padua, geschlossene Abteilungen, keine Gewissheit über die Zukunft und keine Garantien für die Beschäftigten", erklärt Antonella Costanzo, Generalsekretärin der LHFD/FILCAMS.
Es gab durch die LHFD/FILCAMS viele Anfragen und Aufforderungen an das Unternehmen, einen Weg zur Sicherung der Beschäftigung einzuschlagen, aber von Seiten des Unternehmens gab es keine Bereitschaft zur Diskussion.
„Wir appellieren an die Beschäftigten, sich an die Fachgewerkschaft zu wenden, um jeden Vorschlag zu bewerten, der vom Unternehmen vorgelegt wird, damit sie unterstützt werden können“, schließt Costanzo in einer Aussendung.