AGB/CGIL: „Das Land vergisst die staatlichen Schule“ 

„Wir fordern eine Anpassung des Landeshaushaltsgesetzes; erstens, um das Versprechen einzuhalten, die Lehrpersonen für die Verwendung der eigenen technischen Mittel zu entschädigen und zweitens, um die wirtschaftliche Gleichbehandlung der LehrerInnen mit den Landesbediensteten zu garantieren, wie beim Übergang zum Land von politischer Seite feierlich verkündet wurde.“ Das bekräftigt der Landessekretär der Schulgewerkschaft GBW/FLC AGB/CGIL, Stefano Fidenti.

Nach dem Scheitern des Teilvertrages für das Lehrpersonal staatlicher Schulen fordert die Schulgewerkschaft GBW/FLC AGB/CGIL nachdrücklich von der Landespolitik, Verantwortung zu übernehmen, nachdem der Vorschlag eines „IT-Bonus“ für die Verwendung der persönlichen technischen Mittel kam von der Politik gekommen war.

GBW/FLC AGB/CGIL erinnert daran, dass ein Vorschlag dazu in beidseitigem Einvernehmen bereits am 13. November vorunterzeichnet wurde; allerdings hat sich die öffentliche Delegation geweigert, diesen Vorschlag weiterzubringen. Die Empfehlungen „pro futuro“ der Prüfstelle in einem positiven Gutachten wurden als unüberwindbar für eine Vertragsunterschrift gewertet, kein Vorschlag der Gewerkschaften wurde mehr berücksichtigt.

Umso vehementer fordert die Schulgewerkschaft GBW/FLC jetzt vom Land die Verpflichtung für eine Zahlungskarte auf Landesebene, die der staatlichen „carta del docente“ (jährlich 500 Euro seit 2015) gleicht, um die kontinuierlichen Kosten für die Bereitstellung der eigenen Mittel (Telematik/Informatik) auszugleichen und die Umsetzung des Grundprinzips der Gleichbehandlung mit dem Landespersonal, damit die staatliche Schule in einem Moment größter Kraftanstrengung nicht vergessen wird.

„Die von der Landesregierung zugewiesenen Haushaltsmittel (15 Millionen 2021, 15 Millionen 2022 und 15 Millionen 2023) garantieren den LehrerInnen keine Angleichung der Lohnelemente, wie sie das Landespersonal bereits 2019 erhalten hat. Dafür sind mindestens 80 Millionen Euro nötig“, so Fidenti abschließend.