Landesregierung teilt unsere Ausrichtung zur aktiven Arbeitsmarktpolitik


Heute hat ein wichtiges Treffen zwischen den Südtiroler Gewerkschaftsbünden, Landeshauptmann Kompatscher sowie Vertretern der Abteilung Europa und der Abteilung Arbeit stattgefunden.

Dem epidemiologischen Notstand könnte eine Wirtschaftskrise folgen, bei der es schwierig ist abzuschätzen, wie viele Menschen sie treffen wird und wie schwerwiegend die Folgen für sie sein werden. Sicher ist, dass es wichtig ist, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Sobald das Entlassungsverbot aufgehoben ist, werden sich die effektiven Auswirkungen auf die Beschäftigung auch in Südtirol zeigen.

Aus diesem Grund haben wir die Landesregierung aufgerufen, in vier zentralen Bereichen tätig zu werden.

• Kontinuierliche Überwachung des Arbeitsmarktes, um die Kompetenzen von arbeitssuchenden Personen zu erheben und aufzuwerten, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.

• Die berufliche Weiterbildung sollte auf Landesebene gesteuert und koordiniert werden, um die Ressourcen bestmöglich einsetzen zu können.

• Im Bereich der beruflichen Orientierung der Arbeitslosen soll den Sozialpartnern eine aktive Rolle zukommen.

• Einrichtung eines bereichsübergreifenden Ausbildungsfonds auf lokaler Ebene.

Die Gewerkschaftsbünde sind überzeugt, dass aufgrund der Krise infolge der Covid-Pandemie nun ein schnelles Handeln bzw. Umsetzen der Ziele erforderlich sei, um zukünftig die Qualität der Beschäftigung zu sichern.

Cristina Masera (CGIL/AGB)
Michele Buonerba (SGBCISL)
Toni Serafini (UIL-SGK)
Tony Tschenett (ASGB)