Fachgewerkschaften für Handel AGB/CGIL und SGK-UIL besorgt über die Situation bei Gastrofresh

Die Handelsgewerkschaften äußern große Besorgnis über die Ausbreitung von Covid innerhalb des Unternehmens Gastrofresh. Seit Beginn des Gesundheitsnotstands haben die Gewerkschaften AGB/CGIL und UIL-SGK wiederholt um Treffen mit dem Unternehmen gebeten und über die verschiedenen Probleme zu sprechen. Die Gewerkschaftsvertretung im Betrieb hatte kritische strukturellen Punkte ausgemacht, die dem Unternehmen auch mitgeteilt worden waren. Es gab dabei hauptsächlich drei Situationen, die als die gefährlichsten eingestuft worden waren: Personenansammlungen am Ende der Arbeitsschichten; beengte Räume im Umkleidebereich; Benutzung von Privat- und Gemeinschaftswagen.

In den letzten Stunden haben die Gewerkschaften erneut um ein Treffen mit dem Unternehmen gebeten, um die reale Situation der Gesundheitskrise zu erfassen und wirkungsvolle Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz zu definieren. Gastrofresh könnte nun für die gesamte Dauer der Quarantäne der Arbeiterinnen und Arbeiter den Betrieb schließen, oder ein großes Risiko eingehen, und die gesunden Arbeiterinnen und Arbeiter 12/14 Stunden pro Tag arbeiten zu lassen.

"Was hier vorgefallen ist, ist eine Warnung an alle Unternehmen, insbesondere an diejenigen, die ihre Sicherheitsmaßnahmen für höherer Produktivitätsniveaus gelockert haben. Die Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern darf nicht Gegenstand von Kompromissen sein. Wegen Nichteinhaltung der Sicherheitsbedingungen am Arbeitsplatz schließen zu müssen, ist für jeden Betrieb ein Versagen", so die Fachgewerkschaften für Handel.