Gesuche Kindergeld 2020: 28.000 Südtiroler Familien haben Anrecht, betroffen sind ca. 150.000 BürgerInnen


Der Steuerdienst CAAF des AGB/CGIL teilt mit, dass ab Dienstag, den 1. September, die Gesuche für das Kindergeld 2021 eingereicht werden können. In Südtirol haben ca. 28.000 Familien Anrecht auf diese Leistung, betroffen sind ca. 150.000 BürgerInnen.

Der Geschäftsführer des Steuerdienstes CAAF des AGB/CGIL, Marco Pirolo (Bild), erinnert daran, dass für die Gesuchstellung die einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung EEVE/DURP erforderlich ist, die in den Büros des Steuerdienstes CAAF ausgearbeitet werden kann. Für die Terminvereinbarung kann man sich an folgende Telefonnummer wenden: 0471/1956111. Der Steuerdienst informiert, dass man Anrecht auf das Kindergeld hat, falls in der Familie Kinder unter 7 Jahren vorhanden sind, oder mehrere Kinder, darunter zumindest ein minderjähriges, oder ein Kind, auch volljährig, das einen Invaliditätsgrad von mindestens 74% aufweist.

„Im Jahr 2019 wurden 24.838 Gesuche für das Landeskindergeld gestellt. Dies waren 2,57% weniger als im Vorjahr“, erklärt die Direktorin des INCA–Patronats des AGB/CGIL, Anny Obergasser. Zudem wurden im Jahr 2019 4.608 Gesuche für das Landeskindergeld der Provinz gestellt, das bis zum Alter von 3 Jahren 200 Euro monatlich pro Kind zuerkennt. Auch hier gab es einen Rückgang der Gesuche um 2,99%, was auf eine Verminderung der Geburtenrate zurückzuführen ist.

Der Verantwortliche für den EEVE/DURP–Dienst des Steuerdienstes CAAF des AGB/CGIL, Gianluca Chiarella, betont, dass die EEVE–Erklärung seit dem Jahr 2019 unter anderem auch für die Berechnung der Stipendien für Studenten herangezogen wird, wobei dies in Südtirol ca. 7.000 Studenten betrifft. Für Grundschule, Mittel- und Oberschule sowie für berufliche Weiterbildungskurse in Vollzeit, muss das entsprechende Gesuch innerhalb 30. September 2020 gestellt werden. Für Universitäten und technische Hochschulen ist der letzte Einreichtermin der 6. November 2020.