Wiederbelebung des Konsums. AGB/CGIL: „Steuersenkungen für Arbeitnehmer und Rentner“

Einheitliche soziale Stoßdämpfer und ein starkes Weiterbildungssystem sind die vom AGB/CGIL vorgeschlagenen Waffen, um den Herausforderungen am Ende des Entlassungsstopps zu begegnen.

Nach Ansicht der Gewerkschaft wären eine Reform der Bürokratie und die notwendigen Vereinfachungen, angefangen bei den sozialen Stoßdämpfern, für die Wiederbelebung der Wirtschaft und des Konsums notwendig. „Seit Jahren fordern wir eine einheitliche Ausgleichskassa für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, unabhängig von den Arbeitsverträgen, den Produktionssektoren und der Unternehmensgröße. Leider zeigt ein gewisser Widerstand, selbst auf lokaler Ebene bei Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten, wenig Weitsicht und hat in der jetzigen Krise ein System geschaffen, das kompliziert zu handhaben ist", sagt der AGB/CGIL in einer Note.
Ein weiterer wichtiger Schritt zur Ankurbelung des Konsums ist für die Gewerkschaft eine Reform zur Senkung der Steuern für Arbeitnehmer und Rentner. Der AGB/CGIL hält dies für eine dringende Maßnahme, nicht zuletzt, weil der Inlandsverbrauch eine Schlüsselrolle bei der Wiederbelebung der Wirtschaft spielen wird. Soziale Stoßdämpfer, Renten, Gesundheit und der Kampf gegen die Armut werden eine wichtige Rolle bei der Überwindung dieser Krise haben.
„Wenn die Unternehmen Wirtschaftshilfe und gleichzeitig eine Senkung der Steuern fordern, sollten sie auch deutlich machen, woher das Geld kommen soll. Unsere Forderung: Bekämpfung der Steuerhinterziehung für mehr Steuergerechtigkeit und eine höhere Besteuerung von großen Finanzvermögen, um die Mittel für Projekte zur wirtschaftlichen Erholung aufzutreiben“, schließt der AGB/CGIL in einer Aussendung.