Der AGB/CGIL fordert, den Solidaritätsfonds auf alle lokalen Unternehmen auszuweiten

Der AGB/CGIL fordert die Ausdehnung des lokalen Solidaritätsfonds auf alle lokalen Unternehmen, wie von Landesrat Philipp Achammer zugesagt. Dies, ohne allzu lange zu warten, sondern gleich nach Ostern. Angesichts der Krisensituation aufgrund des Coronavirus , denkt die Gewerkschaft über die Möglichkeit nach, auch in Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern am dem lokalen Solidaritätsfonds zu beteiligen.

Diese Unternehmen wurden aufgrund des Widerstands der Arbeitgeber leider nicht in den Fonds aufgenommen. Die örtliche Gewerkschaft hat die Unternehmen, aber auch die Provinz Bozen seit einiger Zeit aufgefordert, die Zielgruppe des Fonds auszuweiten, auch mit einem möglichen öffentlichen Wirtschaftsbeitrag. Der AGB/CGIL fordert auch eine Ausweitung der Dienstleistungen. „Angesichts dieser dramatischen Krise können wir diese Phase nur mit dem Geld des Staates und den Garantien der Autonomen Provinz bewältigen", so die Generalsekretärin Cristina Masera.
„Wir hoffen, dass diese Erfahrung alle zum Nachdenken bringt und die Wiederaufnahme der seit einiger Zeit unterbrochenen Diskussion auch im Hinblick auf die Wiederbelebung des lokalen Handwerks erleichtert“, fügt Alfred Ebner hinzu.
„Ohne den Beitrag der öffentlichen Hand wäre kein bilateraler Fonds in der Lage, eine solch große Anzahl von Menschen ohne Gehalt zu unterstützen. Aber in der Zukunft könnte es, hoffentlich auf weniger dramatische Weise, immer noch Momente der Krise geben, die allein mit lokalen Ressourcen zu lösen sind. Es wäre im Interesse der Arbeitnehmer, aber auch der kleinen Unternehmen, wenn sie die Möglichkeit hätten, im Falle vorübergehender Krisen die Löhne zu schützen und die Professionalität auf Unternehmensebene zu sichern", schließen Masera und Ebner in der Aussendung.